Raimo Rudi Rumpler 1671

 

Mit der richtigen Aufstellung zum Erfolg

Personaldiagnostik | Potentialanalyse | Auswahl - Oliver Wegenberger im Gespräch 

Oliver Wegenberger – Bereichsleiter der Gesellschaft für Wirtschaftspsychologie und Organisationsdynamik; Lehrbeauftragter an der Sigmund Freud Universität Wien im Gespräch  

Fehlentscheidungen in der Personalauswahl können rasch zu einem Schaden von 20.000 bis 100.000 Euro und mehr führen. Studien zeigen, dass nicht die neuerlichen Rekrutierungskosten, sondern Produktivitäts- und Qualitätsverlust, die Demotivation und die Irritation im Team zu den größten und teuersten Auswirkungen zählen.

Nachdem es keine anderen Entscheidungen in Unternehmen gibt, die so langfristige Konsequenzen haben oder so schwierig wieder rückgängig zu machen sind, wie Personalentscheidungen, wird die treffsichere Auswahl von Mitarbeiter/innen und Führungskräften auf allen Ebenen zum strategischen Erfolgsfaktor und für viele Unternehmen zur Überlebensfrage.

Raimo Rudi Rumpler 9770

Mit der richtigen Aufstellung sichern Sie die Leistungsfähigkeit der Organisation und damit   langfristig den Unternehmenserfolg.

 

 

 

 

Personalrecruiting – der Stellenwert in der Zukunft?  

Oliver Wegenberger: Die steigende Wechselbereitschaft von Mitarbeiter/innen und die prognostizierte durchschnittliche Verweildauer von 3 Jahren im Unternehmen bedeuten, dass die Auswahl und Integration von neuen Teammitgliedern zum kontinuierlichen Prozess werden. Wenn man bedenkt, dass jeder 5. Wechsel auf einer Fehlentscheidung im Recruitingprozess beruht, dann wird man sich der Bedeutung einer treffsicheren Auswahl bewusst.

 

 

 

Wo sehen Sie die Herausforderungen in der Personaldiagnostik?

Oliver Wegenberger: Die Herausforderungen sind vielfältig.

  • Bewerber/innen werden in ihrem Auftreten „professioneller“, d.h., es gilt im Auswahlprozess, speziell die persönlichen Kompetenzen richtig einzuschätzen, um nicht durch einstudierte Phrasen „auf das Glatteis“ geführt zu werden.  

  • Die grundsätzlich legitime Tendenz, sich als Bewerber/in „von der besten Seite zu zeigen“ ist stark im Steigen begriffen.   Das bedeutet, dass Auswahlsysteme professionell aufbereitet und durchgeführt, auf die jeweilige Funktionsgruppe maßgeschneidert und vor allem Elemente zur Verfälschungssicherheit beinhalten müssen. Instrumente, wo auf den ersten Blick erkennbar ist, was überprüft werden soll, sind in der Personalauswahl wertlos.

  • Schulische bzw. universitäre Ausbildungen werden unüberschaubarer und ein Abschluss ist noch kein Garant für die erfolgreiche Umsetzung in der Praxis. Das bedeutet, dass fachliche und methodische Kompetenzen in verstärktem Maße in Auswahlverfahren überprüft werden müssen.

  • Die Forderung nach Objektivität im Auswahlprozess wird massiv steigen.



Was bedeutet das für die Praxis?

Oliver Wegenberger: Die Kombination professioneller Systeme – das multimodale Verfahren - erhöht die Qualität der Ergebnisse massiv:

  • Ein auf die Funktion abgestimmtes Test- und Assessment System, welches alle relevanten, anforderungsspezifischen Kompetenzen „3-dimensional“ abtestet [Persönlichkeit – Wissen/Fähigkeit – Umsetzung in der Praxis], ein hohes Maß an Verfälschungssicherheit bietet und alle Kompetenzen in der Muttersprache überprüft

  • Strukturierte Interviews, durchgeführt von verschiedenen Personen [Personalmanagement, Linienführungskraft, Fachexpert/innen, …] zu verschiedenen Zeitpunkten und aus verschiedenen Blickwinkeln    

  • Analyse zur Überprüfung sensibler Schlüsseldimensionen [Integrität, …]

  • Qualitativ hochwertige, maßgeschneiderte Simulationen, Fallstudien und Planspiele   

 

 

 

Recruiting, ist das nicht die Aufgabe von HR?

Oliver Wegenberger: Ja richtig, Auswahl- und Entwicklungsentscheidungen sind da, wo HR-Abteilungen bestehen in deren Kompetenzbereich. Wir als Gesellschaft für Wirtschaftspsychologie und Organisationsdynamik bieten hier unsere Expertise als Hilfestellung an. Wir arbeiten in der Regel sehr eng mit HR, der Geschäftsführung und den Linienführungskräften zusammen; nur ein enges Zusammenspiel unserer ergänzenden Leistungen mit den jeweiligen HR-Prozessen ergibt den größten Mehrwert.
Wir passen unsere Leistung immer individuell und maßgeschneidert an die Bedürfnisse unserer Kunden an; je nach Situation wählen wir „aus vielen, eine Person“ aus, beurteilen ob „eine Person die Richtige“ ist oder gehen mehrstufig in der Vorauswahl mit abschließendem Hearing vor.  Unsere Leistungen in der Personaldiagnostik ersetzen nicht HR, sondern sie ergänzen, unterstützen und bereichern HR-Prozesse.


Stichwort – managementcube | Test und Assessment System - was ist das Besondere?

Oliver Wegenberger: managementcube ist eines der mächtigsten Systeme weltweit in der Personaldiagnostik:

  • Überprüfung aller anforderungsrelevanten Kompetenzen mittels 250 Funktionsgruppen oder maßgeschneiderten Kundenlösungen

  • Die 3-dimensionale Kompetenzdiagnostik Überprüfung – Persönlichkeit, Wissen/Leistung - Anwendung in der Praxis – „ich will“ – „ich kann“ – „ich mache“

  • Verfälschungssicherheit in den Aussagen. Verfälschungssicherheit ist ein zentrales Thema bei der Messung von Persönlichkeit. managementcube verwendet innovative Test- und Assessmentmethoden und speziell entwickelte Offenheitskontrollsysteme zur Vermeidung und Kontrolle.

 

 

 

Verfahren wie Tests und Assessment Center haben teilweise einen schlechten Ruf – warum ist das so?

Oliver Wegenberger: Sehr häufig wurden in der Vergangenheit und auch heute noch Verfahren eingesetzt, die nicht auf die Funktion und die darin relevanten Kompetenzen abgestimmt sind; ein und dasselbe Verfahren für Auszubildende und Spezialist/innen und Führungskräfte zu verwenden, kann nicht die gewünschten Ergebnisse liefern.
Verfahren, die sich nur auf die Persönlichkeit beschränken bzw. in kürzester Zeit ein umfassendes Bild eines Menschen zeichnen wollen, liefern keine treffsicheren Ergebnisse und erzeugen Frustration.
Tests, die nur auf Selbsteinschätzungen beruhen bzw. für die Bewerber/innen „leicht durchschaubar“ sind, liefern „ein Idealbild“ aber kein objektives Bild.



Vielfach hat man nur eine scheinbar passende Bewerbung; macht es da überhaupt Sinn personaldiagnostische Methoden anzuwenden?

Oliver Wegenberger: Ja selbstverständlich. Das Risiko einer Fehlentscheidung ist auch bei einer Person nicht geringer und die Fragestellung ist die gleiche: ist diese Person für die Funktion geeignet oder nicht.

 


Ist ein Verfahren – ein Test mit einer Dauer von 1-2 Stunden oder eine Potentialanalyse mit bis zu 6 Stunden – nicht zu aufwändig?

Oliver Wegenberger: Nein. Gegenfrage: Wie viel Zeit wird in Unternehmen für eine Investitionsentscheidung von € 20.000 aufgewandt?

 


Was unterscheidet die Gesellschaft für Wirtschaftspsychologie und Organisationsdynamik von anderen Marktteilnehmern?

Oliver Wegenberger: Unser Spezialgebiet und Schwerpunkt ist die personal- und kompetenzdiagnostische Auswahl, mit dem einzigen Ziel, die besten Kräfte für die jeweilige Funktion auszuwählen.